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Hugo Ticciati, Violine

Hugo Ticciati ist ein kreativer Mensch durch und durch, ob er geigt oder dirigiert, ob er eine Erstaufführung in der Carnegie Hall spielt, mit Mönchen in Indien improvisiert oder Programme für O/Modernt konzipiert.

 

Er ist ein Geiger mit einem ganz eigenen intellektuellen Zugang zu seiner Arbeit, der Literatur, Philosophie und Meditation einschließt. Neben seiner Leidenschaft, Musik aus allen Epochen und Traditionen zu entdecken und zu erarbeiten, gehört sein Herz der zeitgenössischen Musik. Man hört ihn in Sälen wie der Mariinsky Theatre Concert Hall, der Chicago Symphony Hall, der Wigmore Hall in London, dem Berliner Konzerthaus oder dem Shanghai Oriental Arts Theatre, häufig mit Werken, die für ihn geschrieben wurden - über 30 sind es inzwischen, z.B. von Erkki-Sven Tüür, Peteris Vasks, Sven-David Sandström, Albert Schnelzer, Judith Weir und Tobias Broström. Seine Geige wurde 1751 von G.B.Guadagnini gebaut.

 

Häufig wird ihm angetragen, Programme mit einer „speziellen Note“ zu entwickeln, für die er dann mit dem Scottish Chamber Orchestra, dem Basler Kammerorchester, der Manchester Camerata und seinem eigenen O/Modernt Orchestra zusammenarbeitet; 2018 ist Hugo Ticciati Artist-in-residence in Kings Place London. Darüber hinaus ist Hugo künstlerischer Leiter seines eigenen Festivals O/Modernt, das im Ulriksdal’s Palace Theatre Confidencen in Stockholm stattfindet. Im Juni jeden Jahres erlebt deshalb dieses älteste Rokoko-Theater Schwedens eine Serie von einzigartigen musikalischen Begegnungen, die ihre Hörer aus ihren konventionellen Hörgewohnheiten herauslocken.

 

Dank seiner Begeisterung für Kammermusik gibt Hugo Ticciati regelmäßig Rezitals bei wichtigen Festspielen (Kuhmo, Edinburgh, Gstaad, St-Denis, Baltic Sea) und in Konzertsäen überall in Europa, und häufig sind auch noch Kollegen wie Evelyn Glennie, Anne Sofie von Otter, Steven Isserlis, Angela Hewitt and Olli Mustonen mit von der Partie. Damit nicht genug, gibt Hugo Ticciati in aller Welt Meisterkurse und Seminare, sowohl über das Violinspiel als auch über andere, auf Musik bezogene Themen.

 

Einer der Höhepunkte im vergangenen Jahr war ein vierzehntägiger Aufenthalt in einem Ashram am Fuße des Himalaya, wo er jeden Morgen sang, den Tag über meditierte und den Fußboden fegte, und abends im Schneidersitz am Feuer saß und für ein paar barfüßige Mönche Bach spielte. Ihn interessiert einfach alles und sein musikalischer Geschmack reicht von meditativen indischen Ragas über die Musik der größenwahnsinnige Rock-Band Muse (hört er sehr laut) bis zu den Liedern von Richard Strauss (hört er noch lauter!). Und sonst? Hugo hat noch immer kein Mobiltelefon (!), das Bhagavad Gita hat er vielleicht öfter gelesen als irgend ein anderes Buch, und vor kurzem wurde er völlig gefesselt vom Werk des französischen Philosophen Henri Bergson.

 

© 2017 erika esslinger konzertagentur