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Amstel Quartet
Rhein Main Presse, 30. August 2017
Abschlusskonzert des Mainzer Musiksommers

Das Quartett verblüfft das Publikum durch ein Wandelkonzert im Kreuzgang mit Stationen in den Diagonalen und den gegenüberliegenden Sichtbögen. Die Veränderung des Klangbilds in fünf Etappen gestaltet sich atemberaubend. Das Kreisen um ein harmonisches Zentrum erscheint dabei wie der Motor eines zügig Fahrt aufnehmenden Perpetuum Mobiles. Akkordschichtungen wechseln mit pulsierenden Tonfolgen, sich wiederholenden Melodiefragmenten und hymnischen Verdichtungen.


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Fürther Nachrichten, 13. Februar 2017 // Reinhard Kalb
Saxophon mal vier

Das Amstel Quartet verzückte mit "Classical Zen"


Beruhigt überlässt sich der Hörer dem Klangerlebnis, lässt sch vom Fluss der klaren Töne tragen und entschwebt schier. (...) Was da aus aus dem 16. und 17. Jahrhundert auftaucht (...) gewinnt eine verblüffende Klanggestalt, die weit über das Virtuose hinausreicht. Hier verschmelzen tatsächlich vier Seelen miteinander im gemeinsamen Musizieren, hier wird aus vielfalt Einheit und aus Einheit wieder Vielfalt."

Täglicher Anzeiger , 25. Januar 2017
Eine Klangreise durch Zeit und Raum
Amstel Quartet begeistert mit musikalischer Perfektion und außergewöhnlichem Programm

Remco Jak (Sopransaxophon), Olivier Sliepen (Altsaxophon), Bas Apswoude (Tenorsaxophon und Harry Cherrin (Bariton Saxophon) schafften es mit enormer musikalischer Brillanz, ihre Zuhörer zu fesseln und tatsächlich eine weiten Bogen über fünf Jahrhunderte zu spannen, ohne dass irgendwann der Begriff "Kontrast" eine Rolle spielte. Ein wenig fühlten sich die Hörer an diesem Tag an das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie erinnert, wo ja auch viel Ungewohntes am Ende als vollkommene Einheit empfunden wurde.
Westfälische Nachrichten, 24. Juli 2016 // Stefan Herkenrath
Wagners Ring in 20 Minuten - genial

Amstel Quartet bei "Summerwinds" in der NRW-Bank

 

Wer den Versuch unternimmt, die Essenz des Wagnerschen Rings in 20 Minuten wiederzugeben, ist entweder total verrückt – oder aber schlichtweg genial. Das Arrangement von Gijs Kramers stellte die Virtuosität und Durchhaltekraft der vier jungen Musiker Remco Jak (Sopransaxofon), Olivier Sliepen (Altsaxofon), Bas Apswoude (Tenorsaxofon) und Ties Mellema (Baritonsaxofon) auf eine harte Probe, die diese brillant bewältigten. (...)

 

Die spezifische, harmonisch irisierende Textur der Komposition („Lachrymae“ von Renske Vrolijks) erfährt in dieser Besetzung sogar eine Transzendierung. (...) Deren meditativer, aber gleichzeitig auch drängender Charakter wurde von den vier jungen Saxofonisten so intensiv gestaltete, dass die Zuhörer hörbar die Luft anhielten.


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Der Westen / Renate Schmoll, 21. Januar 2014
Mit dem Saxophon unterwegs in ungewohnte Klangwelten

(...) Das kunterbunte Programm "Amstel Tracks NOW!" hatte ein Riesenpublikum angelockt. Remco Jak, Sopran-, Olivier Sliepen, Alt-, Ties Mellema, Baritonsaxophon, und Bas Apswoude gewannen hochkarätige Preise in aller Welt. Die Arrangements, Übersetzungen jahrhundertealter Werke in die Sprache des erst 1841 konstruierten Instruments, gehören zu ihren höchst erfolgreichen Leistungen.

 

So zogen die Musiker zu „Floating Clouds“ mit Vogelgezwitscher und in auf- und absteigenden Dreiklängen ziehenden Wolken auf die Bühne. Tan Dun (*1957), der chinesisch-amerikanische Komponist, hatte Apswoude autorisiert, drei Sätze aus einem Klavierwerk zu arrangieren. Einem „Ancient Burial“ in dunklen Tönen folgte „Sunrain“, ein kräftiger Platzregen in keckem Rhythmus. (...) Die Zuhörer waren sich einig: „Das war Spitze!“, auch mit Bezug auf die beiden Zugaben.

Badische Zeitung / Thomas Loisl Mink, 25. November 2013
Amstel Quartet: Vier Enthusiasten des Saxophons

(...) Kammermusik auf höchstem Niveau, dabei erfrischend unkonventionell und voll begeisternder Spielfreude, boten die vier Musiker dem Publikum und packten dabei mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte in einen Abend und bereiteten sie noch anregend und wohltuend auf. (...) Nicht ohne eine Prise Humor, in der Grundhaltung jedoch mit großem Ernst, dabei sehr feinfühlig und virtuos interpretierten die vier Saxophonisten die vollkommen unterschiedlichen Werke und fanden dabei jeweils einen ganz eigenen Ton.