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Nordic Voices
NMZ, 2. Dez. 2017 // Wolf Loeckle
Nordic Voices und Nils Petter Molvær in München

Das war in der Tat ein besonderes Konzert. Ein Abend, wie ihn die Routine des Musikbetriebs selten zustande bringt!


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Hamburger Abendblatt, 31. Juli 2017 // Heinrich Oehmsen
Beim SHMF: Kirchenandacht mit der Jazz-Trompete

In der ausverkauften Kirche in Lüneburg ist es mucksmäuschenstill. Niemand wagt sich zu räuspern oder sogar zu husten. Die Besucher sitzen auf den harten Kirchenbänken und hängen förmlich an den Lippen des norwegischen Jazz-Trompeters. Nach ein paar Minuten dieses ruhigen Intros kommen die sechs Sänger und Sängerinnen der Nordic Voices nach vorn und flankieren den Trompeter. Ein meditatives Mitein­ander zwischen Stimmen und Instrument beginnt. (…) Alles in diesem Konzert ist Andacht.


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Wormser Zeitung, 21. Mai 2016 // Ulrike Schäfer
Die "Stimmen der Region"

Es sollte noch ein weiterer Höhepunkt kommen, die Nordic Voices aus Oslo, ein Chor zwar, aber ganz anders als man ihn kennt. „Sie haben Vergnügen daran, ihre Stimmen an die Grenzen zu führen“, hatte Thomas Rabbow vorweg verraten. Und in der Tat, es war ein Summen und Schwingen, ein Flüstern, Raunzen und Schnarren, Saitenklang und Vogelgezwitscher, aber auch ein behutsam modellierender, ab und an grell auftönender, aufregender Gesang.


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Augsburger Allgemeine, 18. Mai 2016 // Stephanie Knauer
Nigeria trifft Norwegen

Chöre in St. Moritz

Die je drei Damen und Herren sangen mit umwerfender Reinheit und Sicherheit (…). Gerade in den Renaissance-Motetten von Jacobus Clemens non Papa und Francisco Guerrero (…) zeigte sich in Klarheit, stetem Fluss, der langatmigen, bruchlosen Dynamik und den weiten Bögen das große Können des charismatischen Ensembles, das zu Recht mit Standing Ovations gefeiert wurde.

Aber auch die zeitgenössischen Werke erfüllten die Kirche. Etwa Lasse Thoresens „Himmelske Fader“ mit Didgeridoo-Wirkung und orientalischen Ornamenten, changierend zwischen atonal und Harmonie, oder etwa Henrik Ødegaards weich bettendes „O Magnum Mysterium“ mit überraschend grellem Frauenstimmeneinsatz, der wie jähes gleißendes Licht wirkte.


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HAZ, 02. Mai 2016 // Sarah Franke
Wie Engel klingen

A-cappella-Auftakt: In der ausverkauften Christuskirche singen die Nordic Voices alte und zeitgenössische Stücke

Jetzt wird klar, warum Amundrød anfangs gefragt hat, wie Engel sich wohl anhören. Die Soprane Braaten und Hanken klingen an einigen Stellen plötzlich schrill, fast wie Sirenen. Hin und wieder hört man die flötenartigen Töne des Obertongesangs. Leise und laute Passagen wechseln sich rasch ab. Diese Engel klingen nicht nur göttlich. Sondern stellenweise auch gefährlich.

Genau dieser Bruch macht den Auftritt von Nordic Voices so spannend. Das älteste Stück in ihrem Repertoire stammt aus dem 11. Jahrhundert, das jüngste ist erst wenige Jahrzehnte alt. Gerade mit den zeitgenössischen Liedern schafft das Ensemble es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. So kann man bei Solbøn, einem Sonnen-Gebet für Kinder von Lasse Thoresen, Jahrgang 1949, förmlich die Sonne ganz langsam aufgehen hören.

Badische Zeitung , 23. Juni 2015 // Isabel Steppeler
Maulbronn entschleunigt - "Still in silence" mit Molvaer und den Nordic Voices

Kristalline Stimmen, präzise Artikulation und Phrasierung sowie vorbildlich saubere Intonation und bis in die Extreme reichende Dynamik der Lautstärken machen die sechs Sängerinnen und Sänger aus Oslo zu einem der weltweit besten Ensembles ihres Genres. Spezialisiert auf Gesänge des Mittelalters, lassen sie ihre Stimmen in Kirchräumen schwimmen wie Fische im Wasser, mit den akustischen Verhältnissen spielen sie gekonnt als Resonanzraum.


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Washington Post, 12. Februar 2012
Nordic Voices takes audience on harmonious journey through time

Charged with fire and energy, the six-member Oslo-based vocal team led its Georgetown audience on an exhilarating journey, jetting through the musical ages from the Renaissance to the present. And they did so with a unanimous sense of purpose, versatility and sheer musicianship that mesmerized listeners. (...) The singers were finely tuned for a succession of works differing from one another in stylistic details and expressive character. Yet all the settings were met with rock-solid vocal technique - impeccable intonation and diction - and closely defined phrases.


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