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Singer Pur
OÖNachrichten, 19. Dez 2017 // Michael Wruss
Ein abwechslungsreicher, überzeugend gesungener Adventkalender
Neben den launigen Ausflügen gab es sehr intensive, das Material und vor allem den Text sehr weitreichend interpretierende Arrangements, die ein ganz anderes, tiefgreifenderes Licht auf die scheinbar so einfachen Melodien und harmlosen Texte werfen, so etwa die Bearbeitungen von "Maria durch ein Dornwald ging" und "O Heiland reiß die Himmel auf.
(...) ein feiner und abwechslungsreicher, restlos überzeugend interpretierter und stimmlich ungemein klar umrissener Streifzug durch die Adventliteratur, der für die Dauer von 80 Minuten den Trubel der Welt vergessen ließ.

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Amberger Zeitung, 16. Dez. 2017 // Peter K. Donhauser
.. in vollständiger Klangpracht!

Zeit, die hervorragenden Qualitäten der „Singer Pur“ zu würdigen: Intonation, Aussprache, das Spiel mit individuellem wie homogenem Stimmklang, alles ist vom Feinsten. Die Stärke ihres Ausdruck liegt eher auf der introvertierten Seite, ein Traum die Pianissimo-Passagen. Marcus Schmidl möchte man für die Tiefen eine bass-freundlichere Akustik herbei hexen. Drei Tenor-Klangfarben: Manuel Warwitz dunkel und feiern. füllig, Rüdiger Ballhorn hell timbriert, Markus Zapp manchmal strahlend wie ein Counter, perfekt abgestimmt im Duo mit der dezent leuchtenden souveränen Sopranistin Claudia Reinhard.

Erlanger Nachrichten, 4. Nov. 2017 // Sabine Kreimendahl
Von überirdischer Reinheit

Es ist „geisterfüllte Vokalmusik aus verschiedenen Kulturen“, die das hochkarätige Ensemble in einem hochdiffizilen, intellektuell anspruchsvollen Programm begeisternd, vollendet vorführt, den Kirchenraum damit beseelt. (…) Die Mehrchörigkeit, die Musiksprache eines Gabrieli bereitet in der von Singer Pur bekannten Luzidität, kristallklarer Perfektion, Gänsehaut. (…) Chromatische mit vielfältigen Reibungen, ostinatem Bass uns extremen Anforderungen für die einzige Frauenstimme von Singer Pur ist Ivan Moodys „Lamentation of the Virgin“. Claudia Reinhards Sopran ist von überirdischer Reinheit und Mühelosigkeit.

Singer Pur beim Rheingau-Musik-Festival

Gleich zwei verschiedene Rezensenten zeigten sich vom Konzert beeindruckt und fasziniert:

Herrlich verschmelzen die Stimmen!

Das A-cappella-Sextett „Singer Pur“ stellte für das Rheingau-Musik-Festival eigens ein Chagall-Programm für die Kirche St. Stephan in Mainz zusammen. (…) Die völlig unverbrauchten Stimmen schmelzen zu einem herrlichen Gesamtklang zusammen. Selbst stehende, längere Akkorde erfahren eine detaillierte Gestaltung und Wandlung.

(Frankfurter Neue Presse, 14.07.2017 // Markus Kühn)

„Blaue Stunden“ - Vokalensemble „Singer Pur“ setzt sich musikalisch mit den Chagall-Fenstern von St. Stephan auseinander.

(…) Die völlige Klarheit und Reinheit, in der sich die, je nach Besetzung, vier bis sechs Stimmen von Singer Pur eher transparent verschränkten als mischten, beglaubigte einmal mehr die besondere Qualität des vor 25 Jahren gegründeten Ensembles. Wie in Lauridsens „O nata lux“ die Oberstimmen funkelnd heraustraten, wie in einer Psalm-Vertonung des Romantikers Joseph Rheinberger Solo- und Gruppen-Stimmen in einen völlig ausgeglichenen Wechselgesang traten, das hatte höchstes Niveau. Die Altus-Höhen der Tenöre Rüdiger Ballhorn und Markus Zapp strahlten, das Bass-Fundament von Marcus Schmidl ruhte in sich. Die weiten Intervalle des „Traumlichts“ von Richard Strauss waren ebenso sicher eingefangen wie die gospelähnlichen Stimmungen von Nils Lindbergs „As you are“.
(Rhein Main Presse, 14.07.2017 // Axel Zibulski)
Süddeutsche Zeitung, 3. Juli 2017 // Reinhard Szyszk
Eine Rose ohne Dornen

Die eine Dame und die fünf Herren sangen mit müheloser Beherrschung aller vokalen Mittel, perfekter Verschmelzung der Stimmen, makelloser Homogenität und Klangreinheit. (.)… Sie machen vokale Kammermusik und sind so vollkommen aufeinander eingestimmt, dass jede Temporückung, jede dynamische Verschiebung in allen Stimmen absolut synchron kommt.


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Chorzeit , März 2017
Repertoire ohne Grenzen

Interview mit Marcus Schmidl und Markus Zapp - die Chorzeit spricht mit den beiden Gründungsmitlgliedern über das bevorstehende 25-jährige Bühnenjubiläum am 8. März 2017 im Prinzregententheater München.

www.chorzeit.de


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Badische Zeitung, 19. Dezember 2016 // Gerhard Krehlik
Singer Pur berührt die Herzen und Seelen der Zuhörer

Als Beispiel aus dem vielseitigen Programm sei die von Schmidl arrangierte wunderschöne Volksweise „O du stille Zeit“ genannt, mit der Singer Pur die Herzen und Seelen der Zuhörer berührte. Es wurde lupenrein intoniert, mit einer traumhaften Sicherheit und Präzision vor allem in den eng gesetzten modernen Arrangements. Ausdrucksvoll und sorgsam gestaltete das Ensemble die einzelnen Lieder, mit orgelgleich im Pianissimo verklingenden Akkorden, aber auch dynamisch lebhaft und kraftvoll.


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Augsburger Allgemeine Zeitung, 28. September 2016 // Ulrike Hampp-Weigand
Magie! Es war pure Magie

Die A-capella-Gruppe "Singer Pur" mit Chormusik vom Allerfeinsten

(…) besonders das Gegenüber der Außenstimmen: der rotgolden schimmernde Sopran Claudia Reinhards und der samtig sonore Bass von Marcus Schmidl, die ein ausgesprochen geschmeidiges „Mittelfeld“ umrahmen, wobei der Sopran spielerisch leicht über den klar fokussierten Männerstimmen schwebt. (…) Daraus ergibt sich jener legendäre, organischen, vollkommen homogene Ensembleklang. (…) Es war ein magischer Abend, voller Leuchten und Klingen und intellektueller Herausforderung.


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