Ars Nova Copenhagen - Ltg. Sofi Jeannin
Chorzeit, März 2021 // Karsten Blüthgen
über CD »...and...«

Der Chor singt mit Inbrunst, die jedoch nie zu Lasten von Präzision der Stimmführung und klanglicher Homogenität geht. Neben kompositorischen Elementen ist es freilich das atemberaubende Niveau der Interpretation, auf dem Ars Nova Copenhagen die mittelalterliche Welt mit der heutigen zusammenführt und im klaren Kontrast zugleich Nähe sichtbar macht. (...)

 

Ihrem Ruf eines der weltwelt führenden Vokalensembles wird Ars Nova Copenhagen mit «...and...» einmal mehr gerecht. Chordirigent Paul Hillier, der schon in den neunziger Jahren ein vielbeachtetes Buch über Arvo Pärt geschrieben hat, ist mit den zwölf DänInnen, die er seit 2003 leitet, weiter erfolgreich beim Erkunden von Zeitsprüngen. Zeitlos ist dabei die Sehnsucht nach göttlicher Reinheit, Klarheit und Unbeirrbarkeit, die hier unmittelbar erfahrbar wird.

 

Ensembleklang: 5/5

Interpretation: 5/5

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 28. Oktober 2019 // Reinhard Frank
Im März bundesweit im Radio

Auftritt von "Baltic Voices" in der Christkirche: Deutschlandfunk zeichnete "Benefizkonzert für den Denkmalschutz" [Grundton D] auf

 

(...) Die gut besetzte Christkirche erlebte ein in jeder Hinsicht bemerkenswert anregendes und herausforderndes Konzert in außergewöhnlicher Qualität. Eine Stunde konzentriertes Programm in mehreren, fremden Sprachen. (...)

 

Faszinierende, makellos runde, volltönende Stimmen begeisterten und berührten. Welch ein Zusammenklang! 'Ars Nova Copenhagen gilt weltweit als eines der besten Vokalensembles*, verkündet das Programmheft. Stimmt! Was auch das Publikum in der Christkirche mit ungewöhnlich langem Applaus (zehn Minuten) bestätigte.

Gramophone, Ausgabe August 2017
Über CD "First Drop"

...it’s difficult to resist the notion that everything Denmark’s leading vocal ensemble touch turns into sonorous gold.

Die Rheinpfalz, 03. Juni 2016 // Gabor Halasz
Ein Machtwort von Ausnahmerang

Vokalensemble Ars Nova Copenhagen setzt Maßstäbe im Speyerer Dom

Nur als vorbildlich ist die Aufführung von Ars Nova Copenhagen unter Hilliers umsichtiger und intensiver Leitung zu bezeichnen. Klarheit der Intonation, klangliche Transparenz und Tonbalance, Farbenreichtum und dynamische Differenzierung haben einfach Maßstäbe gesetzt.

Südkurier, 13. Mai 2016 // Elfi Braschel
Filigrane Klanggespinste

Bodenseefestival: Das Vokalensemble Ars Nova Copenhagen glänzt in der Schlosskirche mit überragender Stimmkultur

Ars Nova Copenhagen war nicht nur mit größter Eindringlichkeit und überragender Stimmkultur am Werk, das führende Ensemble Skandinaviens hat die Kompositionen der beiden kongenialen Meister der Vokalmusik [Pärt, Ockgehem] erhebend und bis zur Transzendenz ausgeleuchtet.


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Schwäbische Zeitung, 12. Mai 2016 // Christel Voith
Renaissance trifft Minimalismus

Führendes dänisches Vokalensemble singt Werke von Arvo Pärt und Johannes Ockeghem

Es war ein Nischenkonzert mit einem Gesang, der süchtig machen konnte (…) Überwältigend ist die Klangkulut des A-Cappella-Gesangs, die Klangfülle, (…), wie die Pianokultur, die ins fast Unhörbare entschwebt. Vom höchsten Sopran bis zum schwarzen Bass ist jede Stimme wunderbar differenziert, dass man sich einfach fallenlässt und lauscht.

Thüringische Landeszeitung , 13. Oktober 2014 // Hans-Jürgen Thiers
Man glaubt, der Himmel ginge auf!

Der erfrischend leuchtende, atmosphärische Wohlklang, (...) die makellose Stimmbildung, die Textbehandlung in Aussprache und Deklamation, das konnte selbst den begeistern, der viel Musik in qualitätsvoller Ausführung hat hören dürfen.
(...) rein technisch betrachtet das perfekte Musizieren, angespornt durch die Notwendigkeit zum Bewältigen unendlicher Schwierigkeiten (...) Und die silbern klaren Soprane, die federnd elastischen Tenöre werden lange nachhallen.

Fono Forum, 15. Juni 2014
Duftige Dänen

über die CD "The Golden Age of Danish Partsongs":

Unter Leitung von Paul Hillier phrasiert die Formation wie aus dem Bilderbuch, sie formt herrliche Legatobögen und setzt immer wieder subtile Farbkontraste, etwa zwischen dem hell schimmernden "Mailied" von Kuhlau und Weyses Goethe-Vertonung "Wandrers Nachtlied", die zu den bezauberndsten Kleinoden dieser Sammlung gehört.