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Zefiro - Ltg. Alfredo Bernardini
Toccata - Alte Musik aktuell, 92/2017 // Robert Strobl
Toccata - Tipp des Monats

Dresden zur Zeit August des Starken

 

Das Ensemble Zefiro hat dieser Zeit und der sächsischen Hofmusik unter August dem Starken nachgespürt und präsentiert unter dem Titel "Dresden" seine neueste Einspielung. Vor allem Musik für Oboen und Fagotte dominiert die Werkauswahl der vorliegenden CD. Und hier wird wie gewohnt temporeich und spannend agiert!

The Guardian, 1. Oktober 2017 // Nicholas Kenyon
Alfredo Bernardnini's superb Zefrio ensemble

Behind the justly famous and complex trio sonatas of Zelenka lies a wealth of other music for the same combination that was heard at the Dresden court of Augustus the Strong in the first decades of the 18th century. Gathered here and celebrated by Alfredo Bernardini’s superb Zefiro ensemble, this music emerges as far lighter than Zelenka’s but equally winning in its use of the bassoon as a solo instrument underpinning the duetting of two oboes. Telemann and Vivaldi are included alongside the totally unknown Arcangelo Califano, but the clear winner is Johann Friedrich Fasch, whose languorous, lilting slow movements are full of sensual dissonances.

Crescendo, 28. Sept. 2017 // Jens Laurson
Verliebte Klapperstörche: Dresdner Barock

Wenn zwei Oboen im Höchsttempo miteinander duettieren, kann das schon mal an verliebte Klapperstörche erinnern – so zum Beispiel im zweiten Allegro der Sonate von Johann Friedrich Fasch, die das Ensemble Zefiro auf seinem Album „Dresden“ eingespielt hat. Dort reiht sie sich mit sieben weiteren Werken für eben diese Besetzung von sechs ebenfalls der Dresdner Hofkapelle verbundenen Komponisten ein. Es wirkte damals das Who’s who der wichtigsten Musiker in der Hofkapelle mit – und wer nicht dort spielte, komponierte zumindest für das Orchester, wie Vivaldi und Telemann. Prall gefüllt mit musikalischen Kleinodien und von dem betorenden Timbre der Zefiro-Oboisten profitierend, beweist sich „Dresden“ als musikalische Entdeckungsreise ersten Ranges. Eine der Triosonaten von Zelenka hätte auch gut zu Heinichen & Co. oder der Neuentdeckung Califano gepasst, die gibt es von Zefiro aber schon auf einem separaten Album.

Gramophone, April 2017 // David Vickers
The best new classical albums – April 2017

Zefiros Aufnahme „JS BACH Orchestral Suites Nos 1, 3 & 4“ wurde zusammen mit zehn anderen CDs zu den besten CDs des Monats gekürt:


Three largest-scale suites (called ouvertures in the original sources) are presented (…) with unerring momentum and nuanced deftness (eg the second Bourrée) – matched stroke for stroke by the contoured strings and judicious harpsichord continuo. French-style dances lilt, sway or scamper, with a keen attention to charismatic details (the pair of Passepieds is an ideal compound of liveliness and refinement). Moreover, the largest-scale music with trumpets, timpani and woodwinds is never merely bellicose but always shaded intelligently. (...) Zefiro’s radiant performances produce a convincing outcome.

 

AKTUELL: die Aufnahme von Zefiro ist jetzt auch auf der Shortlist für die Gramophone Classical Music Awards 2017!

 


» Originalquelle
HR2 Klassik, 27. Dezember 2016 // Ursula Böhmer
CD-Rezision: Bach à la française
über die 2016 erschienene Aufnahme der Orchestersuiten: „Grandios und wunderbar“

» Hören Sie hier den ganzen Beitag.
Mittelbayerische Zeitung, 16. Mai 2016 // Andreas Meixner
Mit Zefiro ging es kräftig zur Sache

Das Bläserensemble gastiert bei den Tagen Alter Musik in Regensburg.

Großen Spass bereitete das Kontrafagott, das in tiefsten Oktaven gemütlich seine Basslinie zog. Wer übrigens glaubte, eine solche Besetzung fordert nicht professionelles Können und Virtuosität, wurde im Verlauft des Programms eines Besseren belehrt.

FonoForum, April 2015 // Clemens Haustein
Hart wie Ebenholz

Bernardini und seine Musiker spielen virtuos und temperamentvoll und bleiben dabei doch immer innerhalb des feinen Geschmacks. Es gibt wenige Barockoboisten, die ihrem Instrument so viele Farben entlocken können wie Alfredo Bernardini.

Main-Spitze , 14. Juli 2012 // Jan-Geert Wolff
Rheingau Musik Festival: Zefiro Baroque Orchestra im Kloster Eberbach

Es gibt Ensembles, da mag man glauben, Bach oder Händel kämen begeistert auf die Bühne gerannt und würden die Musiker verzückt umarmen: Ganz sicherlich gehört auch das Zefiro Baroque Orcehstra von Alfredo Bernardini dazu, das jetzt in Kloster Eberbach ein barockes Fest feierte. (...)
Doch Bernardini muss gar nicht sogleich „Lunte legen“, denn das Zefiro Baroque Orchestra begeistert in jedem Takt dieses Konzerts mit barockem Esprit. Was vor allem daran liegt, dass dieses Ensemble wie ein atmender Organismus musiziert: Hier kann nichts ohne das andere sein und zusammen wird ein transparenter Klang von berauschender Reinheit und sattem Kolorit erschaffen - sowohl in den kammermusikalischen Passagen von betörender Schlichtheit als auch im erhabenen Tutti.