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Bernd Glemser, Klavier
Lausitzer Rundschau, 19. Nov. 2018 // Rüdiger Hofmann
Solist Bernd Glemser reizt die gesamte Klaviatur beim 3. Philharmonischen Konzert am Staatstheater Cottbus virtuos aus

Cottbus ist also bereit für diesen Tastengott, und Cottbus erlebt einen Konzertabend der Superlative. (…)

Es folgen 80 Minuten, die sich emotional und von der Qualität her ins Gedächtnis einbrennen. Glemser spielt – ach was, er spielt nicht, er zaubert – das 1. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow auf den Flügel.


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Fränkische Nachrichten, 22. Ok. 2018 // Dr. Klaus Linsenmeyer
Wahrlich große Musik mit einem großartigen Interpreten

Nach der Pause erklang mit dem Klavierkonzert Nr.2 B-Dur op. 83 von Johannes Brahms eine wahrlich große Musik mit einem großartigen Interpreten. Bernd Glemser (...) ist ein eminent hochrangiger Pianist, dem die extrem ungeheueren technischen Anforderungen hörbar leicht von der Hand gingen.

 

Bei diesem Konzert wurde wieder einmal deutlich, mit welcher Selbstverständlichkeit der Pianist seine bald heftig zupackende, bald delikat hingezauberte Anschlagskultur erstaunen lässt. Sein stilistisches Einfühlungsvermögen und Eintauchen in diese bisweilen heftig rumorende bombastische Klangwelt des Norddeutschen Brahms ergänzte sich mit locker hingetupften virtuosen Läufen neben heftig ausbrechenden Akkordkaskaden.

 

Trotz der breit geformten Größe dieses Konzerts vermisste man bei Glemsers mutigem und klugem Gestaltungswillen weder die sehnsüchtige Wehmut im ersten Satz noch den delikaten Witz im humorvoll und lässig hingelegten Schlusssatz, bei dem das intime Aroma zarter melodischer Begebenheiten nicht ausgenommen war.

 

Enthusiastischer Beifall für einen dermaßen anspruchsvollen Konzertabend.

Vaihinger Kreiszeitung, 12. Sept. 2018 // Dr. Dietrich Klose
Diese Abende verdienen das Prädikat „Weltklasse“

„Weltklasse“ Pianist Bernd Glemser „und Freunde“ im Maulbronner Laienrefektorium - Einzigartige musikalische Eindrücke vermittelt

 

Contzen und Glemser musizierten [Brahms’ 2. Violinsonate] in vollkommener Übereinstimmung, fließend, ohne sentimentale Drücker, in organisch sich entwickelnden Crescendi und Diminuendi. (…) Dass diese geistreiche Suite [von Zemlinksky] so selten gespielt wird, liegt gewiss auch daran, dass ein Duo wie Contzen/Glemser zu den ausgesprochenen Raritäten zählt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02. Juli 2018 // Guido Holze
Über Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert d-Moll op. 30

Der Pianist Bernd Glemser ist für sein geradezu anti-effekthascheriches Spiel bekannt. Tatsächlich spielte er (…) mit äußerst sparsamen Einsatz des Hallpedals sehr trocken und klar. (…) Das sanft melancholisch und sehr russisch klingende Hauptthema des Werks ließ Glemser für sich selbst sprechen, ohne es mit weiterem Espressivo anzudicken.

Süddeutsche Zeitung, 15. Juni 2018 // Julian Carlos Betz
Gleichzeitigkeit der Gefühle

Glemser begeistert mit einer Sonate, die sich offen für alles zeigt: Tragik, Schwermut, fein ziseliertes Geflüster, wie auch überraschend heiteres Galopp, in dem sich die anfängliche Tragik beinahe zur Illusion verwandelt.


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Nürnberger Nachrichten, 6. Dez. 2017 // Reinhard Kalb
Bernd Glemsers Klaviersternstunde im Stadttheater
Glemsers Spiel gibt diesen Stücken [Brahms-Intermezzi] eine enorme emotionale Tiefe, die sowohl die Aggressivität der Rahmenteile der Ballade mit dem lyrischen Mittelteil zusammenbringt, als auch die „Romance“ in ihrer Schwarzromantik funkeln lässt.
(…) Doch was dann Rachmaninow auf der Partitur [der Corelli-Variationen]und Bernd Glemser am Flügel entfesseln, das streift tatsächlich die Außenbezirke des Wahnsinns.

(…) Glemser gibt seinem Chopin Muskeln, Energie und Vitalität. (…) Desgleichen hält Glemser bei den Mazurken die ideale Balance zwischen Intimität und Klangentfaltung. (…) Chopins Musik ist in den Händen Bernd Glemsers lebendiger denn je.
Mannheimer Morgen, 25. Okt. 2017 // Klaus Linsenmeyer
Mitreißende Bravour

Den Ruf dieses Pianisten als fulminanter Techniker wie als differenziert und kultiviert gestaltender Künstler muss man sich verdienen. Die großen in romantischen Höhenflügen schwärmenden und technisch eminent schwierigen Klavierkonzerte zählen zu Glemsers Repertoire. Diese beherrscht er mit bewundernswert mitreißender Bravour. Peter Tschaikowskis Klavierkonzert b-Moll op.23 führte in die Wucht dieses wegen seiner technischen Knifflichkeiten verdammt komplizierten Werks, das nicht nur in den Volksliedanklängen, sondern auch in den seelischen Befindlichkeiten des Komponisten die ganze russische Seele zum Erklingen bringt.


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Augsburger Allgemeine, 15. Okt. 2017 // Gertrud Adlassnig
Der Flügel als Werkzeug der Seele

Bernd Glemser lässt seine Finger über die Tasten rasen, fulminant und voller Dramatik, mit vollem Körpereinsatz, kraftvollem Pedal und rhythmischem linken Fuß. Er kann aber mit dem nächsten Anschlag in feinste Elegie versinken, einem einzelnen Ton nachspüren, seine Bedeutung für den Zuhörer verständlich machen. Seine kraftvollen Interpretationen bringen atemberaubend schnelle Sequenzen hervor, die dennoch nie im Ton verwischen, jede Note bleibt in ihrer Qualität hörbar. Seine Wechsel zu lyrisch warmen Tonlagen gelingen ihm übergangslos, fordern den Zuhörer.

Mainpost, 10. Februar 2017 // Elke Tober-Vogt
Sternstunde mit Bernd Glemser

über: Sergej Rachmaninov Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Samtig der Beginn in den Streichern, dann stürzt sich Glemser ins Geschehen, packt auf der Grundlage brillanter Technik und eleganter, farbiger Tongestaltung alles aus, was für ein traumhaftes Klangerlebnis sorgt.
(…)
Donnernder Applaus folgt auf die letzten Gänsehautpassagen; das große musikalische Kino hat die Emotionen aufgewühlt. Glemser beruhigt die Atmosphäre mit der Transkription eines Bachchorals: Im Publikum herrscht atemlose Ergriffenheit.


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Forum - Das Wochenmagazin, 24. Juni 2016 // Michaela Auinger
"Die Romantik ist mir nahe"

Interview mit Bernd Glemser - FORUM sprach mit ihm über Haydn, Rachmaninov und Gefühle.


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