Konzertagentur_Header
Konzertagentur_Wasserzeichen
Bernd Glemser, Klavier
Süddeutsche Zeitung, 15. Juni 2018 // Julian Carlos Betz
Gleichzeitigkeit der Gefühle

Glemser begeistert mit einer Sonate, die sich offen für alles zeigt: Tragik, Schwermut, fein ziseliertes Geflüster, wie auch überraschend heiteres Galopp, in dem sich die anfängliche Tragik beinahe zur Illusion verwandelt.


» Originalquelle
Solinger Morgenpost , 22. März 2018 // Klaus Günther
Symphoniker und Solisten bilden eine perfekte Einheit.

Das Erlebnis wurde das folgende Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven. (…) Peter Kuhn hatte mit Bernd Glemser einen Solisten verpflichtet, der die Finessen des Werkes wie selbstverständlich bewältigte. Sein machtvoller Zugriff zeigte schon beim ersten Einsatz nach der langen Orchestereinleitung eine Souveränität, die begeisterte.

Nürnberger Nachrichten, 6. Dez. 2017 // Reinhard Kalb
Bernd Glemsers Klaviersternstunde im Stadttheater
Glemsers Spiel gibt diesen Stücken [Brahms-Intermezzi] eine enorme emotionale Tiefe, die sowohl die Aggressivität der Rahmenteile der Ballade mit dem lyrischen Mittelteil zusammenbringt, als auch die „Romance“ in ihrer Schwarzromantik funkeln lässt.
(…) Doch was dann Rachmaninow auf der Partitur [der Corelli-Variationen]und Bernd Glemser am Flügel entfesseln, das streift tatsächlich die Außenbezirke des Wahnsinns.

(…) Glemser gibt seinem Chopin Muskeln, Energie und Vitalität. (…) Desgleichen hält Glemser bei den Mazurken die ideale Balance zwischen Intimität und Klangentfaltung. (…) Chopins Musik ist in den Händen Bernd Glemsers lebendiger denn je.
Mannheimer Morgen, 25. Okt. 2017 // Klaus Linsenmeyer
Mitreißende Bravour

Den Ruf dieses Pianisten als fulminanter Techniker wie als differenziert und kultiviert gestaltender Künstler muss man sich verdienen. Die großen in romantischen Höhenflügen schwärmenden und technisch eminent schwierigen Klavierkonzerte zählen zu Glemsers Repertoire. Diese beherrscht er mit bewundernswert mitreißender Bravour. Peter Tschaikowskis Klavierkonzert b-Moll op.23 führte in die Wucht dieses wegen seiner technischen Knifflichkeiten verdammt komplizierten Werks, das nicht nur in den Volksliedanklängen, sondern auch in den seelischen Befindlichkeiten des Komponisten die ganze russische Seele zum Erklingen bringt.


» Originalquelle
Augsburger Allgemeine, 15. Okt. 2017 // Gertrud Adlassnig
Der Flügel als Werkzeug der Seele

Bernd Glemser lässt seine Finger über die Tasten rasen, fulminant und voller Dramatik, mit vollem Körpereinsatz, kraftvollem Pedal und rhythmischem linken Fuß. Er kann aber mit dem nächsten Anschlag in feinste Elegie versinken, einem einzelnen Ton nachspüren, seine Bedeutung für den Zuhörer verständlich machen. Seine kraftvollen Interpretationen bringen atemberaubend schnelle Sequenzen hervor, die dennoch nie im Ton verwischen, jede Note bleibt in ihrer Qualität hörbar. Seine Wechsel zu lyrisch warmen Tonlagen gelingen ihm übergangslos, fordern den Zuhörer.

Saarbrücker Zeitung, 31. Juli 2017 // Helmut Fackler
Bernd Glemser bei den Kammermusiktagen Mettlach

Der Pianist Bernd Glemser ist Stammgast bei den Kammermusiktagen Mettlach – so auch am Sonntag. Aus Fernost kommen heute die großen Pianisten, die großspurig in den Medien vermarktet werden. Doch auch das alte Europa hat Spitzenmusiker zu bieten mit dem großen Unterschied, dass viele dem Medienrummel aus dem Wege gehen. So wie Glemser, der sein Zentrum in der Musik und nicht im Marketing-Rummel sieht. (…) Sein ehrliches Klavierspiel ist dabei technisch brillant, mit Maßen tiefschürfend und vor allem um Werktreue bemüht.


» Originalquelle
RuhrNachichten, 08.März 2017 // Julia Gaß
Das Dortmunder Orchester malte mit Klängen

über Liszts 2. Klavierkonzert A-Dur:

Bernd Glemser, ein Spezialist fürs Virtuose, spielte das technisch vertrackte Werk mit überragender, virtuoser Gelassenheit und Souveränität. Und er zeigte im rasanten Galopp über die Tasten auch eine sensible, sehr poetische Seite. Die Philharmoniker waren ihm ein echter Partner auf Augenhöhe - nicht nur Franziska Batzdorf mit ihrem wunderschönen Cellosolo.

Mainpost, 10. Februar 2017 // Elke Tober-Vogt
Sternstunde mit Bernd Glemser

über: Sergej Rachmaninov Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Samtig der Beginn in den Streichern, dann stürzt sich Glemser ins Geschehen, packt auf der Grundlage brillanter Technik und eleganter, farbiger Tongestaltung alles aus, was für ein traumhaftes Klangerlebnis sorgt.
(…)
Donnernder Applaus folgt auf die letzten Gänsehautpassagen; das große musikalische Kino hat die Emotionen aufgewühlt. Glemser beruhigt die Atmosphäre mit der Transkription eines Bachchorals: Im Publikum herrscht atemlose Ergriffenheit.


» Originalquelle
Forum - Das Wochenmagazin, 24. Juni 2016 // Michaela Auinger
"Die Romantik ist mir nahe"

Interview mit Bernd Glemser - FORUM sprach mit ihm über Haydn, Rachmaninov und Gefühle.


» Artikel als PDF