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Elbtonal Percussion
ostalb.net, 16. April 2019 // Helga Widmaier
Da kocht das Meer

Christian Brückner verkörperte im wahrsten Sinne des Wortes den besessenen irren Kapitän Ahab. Wie ein Klabautermann stand er auf der Bühne der Gschwender Gemeindehalle und rezitierte, nein er agierte und lebte den Jahrhundertroman "Moby Dick" von Hermann Melville.

 

Vier Hamburger Jungs, die Percussionsgruppe "Elbtonal", hatten eine riesige Batterie aus Schlaginstrumenten auf der Bühne auffahren lassen. Ein Meer aus Trommeln, Gongs, Becken, Rasseln und dazu Marimba- und Vibraphone sollte den Rezitator begleiten. Ein erstmaliger gemeinsamer Auftritt, der die Urgewalt von Meer, Walfang und überdimensionierten menschlichen Affekten akustisch in die vollbesetzte Halle brachte.


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Schwäbische Zeitung, 9. Februar 2019 // Babette Caesar
Vier Meister reißen mit auf der Bühne

(…) Im nahezu ausverkauften Konzerthaus feierte das Hamburger Ensemble am Donnerstagabend einen umjubelten zweistündigen Auftritt. Ihre Performance in lauten und leisen, poetischen und rockigen Klanglandschaften bedeuten jeden Moment eine neue Entdeckung.

Rheinische Post, 19. Januar 2019 // Barbara Mühlenhoff
Newtons Wiege als klingendes Kugelwerk im Reihenkonzert
(…) In Radioheads „Daydreaming“-Adaption agierten die vier Schlagwerkkünstler dann im Gegensatz zu jedem lauten Schlag absolut leise, fein und gefühlvoll - minutiös abgestimmt, bis hin zu jedem Weglegen eines Instruments und Erreichen eines anderen. (…) Die Vorzeigestunde der Möglichkeiten des Schlagwerks brachte eine unheimlich große Energie auf die Bühne, die ins Publikum pulsierte und zum Klatschen, Mitwippen verführte.
Pfälzischer Merkur, 11. September 2018 // Maria Schabert
Ein spannungsvolles Beben und Grollen

Das Ensemble kreierte eine magische Atmosphäre in der Festhalle in Zweibrücken, obwohl es durchaus größere Konzertsäle gewöhnt ist. … Die Schnelligkeit, Synchronität und rhythmische Präzision der Musiker machte es besonders interessant zuzusehen. Ganz in schwarz gekleidet, erinnerte deren Darbietung des Öfteren an pantomimisches Theater: fasziniert und begeistert vom Können des Ensembles, wurde das Publikum gleichzeitig gekonnt zum Lachen gebracht.

Freies Wort, 16. Juli 2018
Einfach unschlagbar

... Und die eine überraschende Vielfalt zeitigen: da ist nicht nur das Schlagzeug, da ist ein zarter und feiner Sound, da ist ein geradezu überirdischer Klang, und da sind wilde Tiraden.

 

Und da ist vor allem: Eine unglaubliche Perfektion des Zusammenspiels.

Allg. Zeitung Coesfeld, 8. Febr. 2018 // Ursula Hoffmann
"Elbtonal Percussion" begeistert im Konzert Theater mit "unschlagbarer" Klangvielfalt

Schon der erste Blick auf die Bühne lässt einen sehr abwechslungsreichen Abend ahnen. Ein Meer von Schlaginstrumenten aller Art schimmert in warmen braun-goldenen Tönen. Was Andrej Kaufmann, Jan-Frederick Behrend, Stephan Krause und Sönke Schreiber von "Elbtonal Percussion" diesem Klang-Massiv an Tonvielfalt entlocken, das reist das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.

Mainpost, 3. Jan. 2018 // Thomas Ahnert
Unschlagbar - ein Spiel mit Überraschungen

Denn was Jan-Frederick Behrendt, Andrej Kaufmann, Stephan Krause und Sönke Schreiber mit ihrem Spiel machten, war das Ausloten von technischen und physikalischen Grenzen, war das Spiel mit Überraschungen und fesselnden Effekten.

 

Es waren zum einen die reichen Klangfarben und Klangflächen, die die vier aus ihrem bühnenfüllenden Instrumentenarsenal herausholten: vom ätherisch leisen Singen der mit dem Besen zum Klingen gebrachten Becken und den mit dem Bassbogen angestrichenen Aufschlagstäbe des Marimbaphons bis zum haarsträubenden Krach der Gongs und großen Trommeln. Und es war andererseits das virtuose Können, die unglaubliche Präzision des Zusammenspiels und das blinde Sich-aufeinander-verlassen-Können, die enormen Verdichtungen, die den Zuhörer auch dort plötzlich Melodien erkennen ließ, wo in der Partitur überhaupt keine sind.


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Westdeutsche Zeitung, 12. März 2017 // Hartmut Sassenhausen
Höchst dynamische Schlagzeugkunst

Vom Sinfonieorchester Wuppertal professionell begleitet, boten die vier Vollblutmusiker erstklassige, höchst dynamische Schlagzeugkunst. Jeden Zuhörer zogen sie mit ihrer hohen Musikalität und Virtuosität in ihren Bann. Dementsprechend riesig war die Begeisterung, eine Zugabe das Resultat: die populäre Toccata in d-Moll (BWV 565) von Johann Sebastian Bach.
Der Themenkopf wurde nur leicht angedeutet, dafür ordentlich verjazzt. Dazu sorgten zwei Spieler mit acht Schlegeln für sphärenhafte Klänge, während der vierte im Bunde auf einem Cajon (Sitztrommel) dezente Rhythmen einstreute. Das war ein ganz feiner, stringenter, auf den Zeitgeist gemünzter Bach.


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Süddeutsche Zeitung, 12. Januar 2016 // Christian Endt
Hammer!

"Das Quartett beweist, dass man ganz allein mit Schlaginstrumenten wunderbare Musik machen kann. (...) Im klassischen Orchester gibt es einen Dirigenten, der Tempo und Dynamik eines Stückes vorgibt. In den modernen Msuikrichtungen ist es der Schlagzeuger, an dem sich alle orientieren. Wer ist der chef in einer Gruppe ohen Dirigent, aber mit vier Drummern? Bei Elbtonal Perucssion klappt es. Sie spielen mal ganz leise, mal ganz laut, werden langsamer und schneller und sind immer tight, immer im Einklang zueinander. Dabei halten sie meist nicht einmal Blickkontakt.