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Elbtonal Percussion
Deister- und Weserzeitung, 24. Mai 2018 // Richard Peter
Paukenschlag auf Paukenschlag

Vier Meister an ihren wechselnden Instrumenten, die so selten so ausschließlich zum Klingen gebracht werden. So fantastisch vielfältig klingen, so zwingend dynamisch und immer im Einklang. Einzelne Töne wie hingetupft, die sich vervielfältigen, zur Tonmasse anwachsen, laut, brutal und wieder zusammenfallen, sich vereinzeln. Dann wieder Klangteppich, auf dem kleine Ton-Blitze funkeln. Und immer im Wechsel und auch gegenläufig: Töne, die anschwellen – Crescendi von explosiver Wucht, Trommelfeuer, das abrupt abbricht.


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Allg. Zeitung Coesfeld, 8. Febr. 2018 // Ursula Hoffmann
"Elbtonal Percussion" begeistert im Konzert Theater mit "unschlagbarer" Klangvielfalt

Schon der erste Blick auf die Bühne lässt einen sehr abwechslungsreichen Abend ahnen. Ein Meer von Schlaginstrumenten aller Art schimmert in warmen braun-goldenen Tönen. Was Andrej Kaufmann, Jan-Frederick Behrend, Stephan Krause und Sönke Schreiber von "Elbtonal Percussion" diesem Klang-Massiv an Tonvielfalt entlocken, das reist das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.

Schwäbische Zeitung, 5. Febr. 2018 // Cornelia Addicks
„Elbtonal Percussion“ kann hauchzart agieren, haut aber auch mächtig auf die Pauke

Ob Afrika oder Japan, Bach oder Blödsinn, die grandiosen Vier machen bei ihrer Tournee vor nichts Halt. Doch immer steht ihre Passion für exakte Perkussion im Vordergrund. Nach zwanzig gemeinsamen Bühnenjahren sind die drei Hamburger Jan-Frederick Behrend, Andrej Kauffmann und Stephan Krause und der Hannoveraner Sönke Schreiber zu einem perfekt harmonisierenden Ensemble zusammengewachsen.

(…) Schon beim Auftakt, der Hymne an Ghana von Matthias Schmitt, nutzten die virtuosen Schlagwerker einen großen Teil ihres über hundertteiligen Instrumentariums. Hauchzarte Sphärenklänge eines Kugelstoßpendels zogen das Publikum ebenso in den Bann wie die Klänge von parallel gespieltem Vibra- und Marimbaphon. Mit Jubel quittierten die Zuhörer das „Trio per uno“ des deutsch-serbischen Komponisten Nebojša Jovan Živković (…) [Bei „Daydream“ der Band Motorhead] bewiesen die Schlagwerker Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinn des Worts.


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Mainpost, 3. Jan. 2018 // Thomas Ahnert
Unschlagbar - ein Spiel mit Überraschungen

Denn was Jan-Frederick Behrendt, Andrej Kaufmann, Stephan Krause und Sönke Schreiber mit ihrem Spiel machten, war das Ausloten von technischen und physikalischen Grenzen, war das Spiel mit Überraschungen und fesselnden Effekten.

 

Es waren zum einen die reichen Klangfarben und Klangflächen, die die vier aus ihrem bühnenfüllenden Instrumentenarsenal herausholten: vom ätherisch leisen Singen der mit dem Besen zum Klingen gebrachten Becken und den mit dem Bassbogen angestrichenen Aufschlagstäbe des Marimbaphons bis zum haarsträubenden Krach der Gongs und großen Trommeln. Und es war andererseits das virtuose Können, die unglaubliche Präzision des Zusammenspiels und das blinde Sich-aufeinander-verlassen-Können, die enormen Verdichtungen, die den Zuhörer auch dort plötzlich Melodien erkennen ließ, wo in der Partitur überhaupt keine sind.


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Westdeutsche Zeitung, 12. März 2017 // Hartmut Sassenhausen
Höchst dynamische Schlagzeugkunst

Vom Sinfonieorchester Wuppertal professionell begleitet, boten die vier Vollblutmusiker erstklassige, höchst dynamische Schlagzeugkunst. Jeden Zuhörer zogen sie mit ihrer hohen Musikalität und Virtuosität in ihren Bann. Dementsprechend riesig war die Begeisterung, eine Zugabe das Resultat: die populäre Toccata in d-Moll (BWV 565) von Johann Sebastian Bach.
Der Themenkopf wurde nur leicht angedeutet, dafür ordentlich verjazzt. Dazu sorgten zwei Spieler mit acht Schlegeln für sphärenhafte Klänge, während der vierte im Bunde auf einem Cajon (Sitztrommel) dezente Rhythmen einstreute. Das war ein ganz feiner, stringenter, auf den Zeitgeist gemünzter Bach.


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Kulturmagazin - Unser Lübeck, 22. Juli 2016 // Hildegard Przybyla
Auf Weltreise in der "Night of the Proms" beim SHMF im Lübecker Hafenschuppen C

Friedliche Geräusche, krach und Scherze wechselten sich ab beim großen Schlagwerkauftritt des SHMF. (...) Es war ein Abend voller berauschender Klangerlebnisse. (...) Aus diesem riesigen Schlagzeugwald erklangen zunächst zarte, kaum hörbare Marimbaklänge, in die sich nach und nach die übrigen Instrumente zu einem afrikanisch melodischen Komplex einmischten. Die Musiker gaben auch zwei Bearbeitungen des bisher nicht als Schlagwerk-Klassiker bekannten Johann Sebastian Bach wider, was ihnen hinreißend gelang, frei nach der Devise, nichts ist unmöglich.

Süddeutsche Zeitung, 12. Januar 2016 // Christian Endt
Hammer!

"Das Quartett beweist, dass man ganz allein mit Schlaginstrumenten wunderbare Musik machen kann. (...) Im klassischen Orchester gibt es einen Dirigenten, der Tempo und Dynamik eines Stückes vorgibt. In den modernen Msuikrichtungen ist es der Schlagzeuger, an dem sich alle orientieren. Wer ist der chef in einer Gruppe ohen Dirigent, aber mit vier Drummern? Bei Elbtonal Perucssion klappt es. Sie spielen mal ganz leise, mal ganz laut, werden langsamer und schneller und sind immer tight, immer im Einklang zueinander. Dabei halten sie meist nicht einmal Blickkontakt. 

Südkurier , 26. November 2015 // Elfi Braschel
Mit dem Herzschlag der Welt

Ein Fest für Augen und Ohren ist das Konzert der vier Ausnahmekünstler, die selbst das asiatische Trommeln so hochvirtuos verinnerlicht haben, dass sie von den Originalen nicht zu unterscheiden sind. (...) Unvorstellbat ist, mit welcher Präszision die vier die komplizierten Einzelheiten auf den Schlag genau hinbekommen, besonders bei Wechseln von tollkühnem Trommelfeuer zu warmen Piano-Klängen und zurück, bei leise beginnendem Rumoren, das sich langsam steigert und in explosiver Wucht entlädt oder bei rasanten, gegenläufigen Rhythmen. Vital und feinfühlig, brachial und zartfühlend - Elbtonal Percussion bringen selbst die krassesten Gegensätze in harmonischen Einklang.