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Calmus Ensemble
Schreibwolff-Magazin, 14. August 2022 // Jan-Geert Wolff
Calmus reloaded

Das Calmus Ensemble (...) besticht wie gewohnt durch lichte Transparenz, präzise Diktion und einen harmonischen Klang. Dynamische Schattierungen werden geschmackvoll als Stilmittel eingesetzt, stets unter dem Diktum eines angenehm linearen, jedoch nie sterilen Klangs. (...)

 

Fazit: Der Start des Calmus Ensemble nach personeller Umbesetzung steht unter einem guten Stern. Und der Klang der fünf erlesenen Stimmen, die sich in jedem Moment zu einem nahtlosen Gesamt verbinden, das auch der individuellen Stimme den ihr gebührenden Raum einräumt, wird, so lassen es die Demoaufnahmen zumindest erwarten, mit diesem Stern um die Wette strahlen.


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pizzicato, 14. Juni 2022 // Jan-Geert Wolff
Calmus Ensemble: Bei Bach angekommen

Über die CD »Bach for five«

 

Man hört und genießt. (...) Doch man schweigt ergriffen und beschränkt sich auf eine schlichte Gleichung: Präsenz = Referenz – derart tiefgründig und intensiv hat man BWV 227 (zumal ohne Instrumente!) noch nicht gehört, ja erlebt. 

 

(...) Alle Stimmen – Anja Pöche (Sopran), Maria Kalmbach (Alt), Friedrich Bracks (Tenor), Ludwig Böhme (Bariton) und Manuel Helmeke (Bass) – klingen dabei ganz nah und singen in perfekter Harmonie. Homogen und transparent stellt sich das Ensemble vollkommen in den Dienst der Musik Bachs und macht gerade den ‘kleinen’ Choral zur größten Kunst. Klare Textausdeutung verbindet sich hier mit impulsivem Musizieren.


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Die Rheinpfalz, 09. Mai 2022 // Gertie Pohlit
Calmus und das Chor-Glück

Eigentlich hätten die schlichten Sätze von Johann Georg Ebeling und Bach (...) zu Beginn schon ausgereicht, um sich im ungetrübten Ensembleklang-Himmel zu wähnen: welch unfassbar samtig ineinander verwobenes Klangbild, welche organische Leichtigkeit der dynamischen Wechsel, welche Präzision bin in scheinbar marginale Nuance.

 

(...) Bachs Motette „Jesu, meine Freude” (...) ohne Generalbassstütze, rein a cappella, intonatorisch derart perfekt in Szene zu setzen, verdient allein schon Respekt. Sie textdeklamatorisch so hochspannend und eindringlich deutend interpretiert zu erleben, war rundweg Hochgenuss.

Badische Zeitung, 26. Oktober 2021 // Karin Steinebrunner
Stippvisite durch 1000 Jahre Vokalmusik

Wahre Beifallsstürme begleiteten den Auftritt des Calmus-Ensembles im Dom. Die fünf Gesangssolisten aus Leipzig, ergänzt durch Bernhard Marx an der Orgel, hatten nicht nur mit ihrer Stippvisite durch 1000 Jahre Vokalmusik ein grandioses Programm zusammengestellt, ihre umwerfende Homogenität und Klangsensibilität ließen so manchem Zuhörer vermutlich mehr als einmal einen wohlig leisen Schauer über den Rücken laufen.


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Main Post, 19. September 2021 // Jutta Schwegler
Calmus-Ensemble in Castell: Hochkultur auf feinstem Niveau

Das Ensemble zog mit einem gregorianischen Kyrie in die Kirche ein und sofort blühte der charakteristische, feine Klang der Gruppe auf. Fast unglaublich war das, was das Ensemble bot: ein Klang, der sich in der – sehr trockenen – Akustik der Kirche mühelos aufschwang, im äußersten Piano und starken Forte gleichmäßig homogen ist, feinste Ziselierungen durchsichtig macht und quasi aus dem Nichts entsteht. Grandios, wie das Ensemble Johann Sebastian Bachs Motette "Lobet den Herren" interpretierte, in schnellem Tempo, zum Großteil pianissimo und so klar und durchscheinend, wie man sie selten hört.

Leipziger Volkszeitung, 05. Juli 2021 // Katharina Stark
Hintergründig melancholisch: Grandioser Abschluss der Jüdischen Woche

Und in diesem Moment schnurrt der weite Saal auf den kleinen Raum zusammen, den die fünf Sängerinnen und Sänger physisch einnehmen, in dem sie den Klang kreieren und so losschicken, dass er sich wie unsichtbarer Kaschmir um die Zuhörenden legt. Wie in einem fast vergessenen Traum lassen Sopranistin Anja Pöche und Altistin Maria Kalmbach ihre grundverschiedenen und doch so kompatiblen Stimmen aufsteigen, umhüllt von den Männerstimmen (...) Ein Klang ohne Anfang, ohne Ende, getragen von Schwermut und Schönheit.

Schwäbisches Tagblatt, 22. Mai 2021 // Achim Stricker
Lamento in Corona-Moll

Über »MOSAIK – 41 Statements zur Coronazeit«


Das Leipziger Quintett (...) erweist sich wieder einmal als Spezialisten-Ensemble für vokale Herausforderungen. Ein äußerst homogener, luftig körperloser Klang – höchste Präzisionskunst.

Witzenhäuser Zeitung, 20. Juni 2019 // Chris Cortis
Stimmen wie von einem anderen Stern

Die Sangeskünstler als eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands imponierten mit blitzsauberer Intonation und Artikulation, Einsätzen, wie ein Schweizer Uhrwerk präziser nicht sein kann, und jeder für sich mit einer wundervollen Klangfarbe.

Leipziger Volkszeitung, 17. Juni 2019 // Katharina Stork
Festkonzert „500 Jahre Leipziger Disputation“ in der Thomaskirche

Atemberaubend und unerwartet ist, was die beiden Ensembles da aus der Akustik der Thomaskirche herausholen. (...) Die Anfangsstücke „Et ecce terrae motus“ und das Kyrie aus Brumels Missa dringen noch auf die Einigkeit der insgesamt zwölf Sänger, die sich bemerkenswert mühelos zusammentun und engelsgleiche Harmonien in die Höhen der Kirche schicken.


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Waiblinger Kreiszeitung, 4. Juni 2019 // Keziban Bitek
Unterricht mit Profi-Musikern

Musikunterricht mal anders: Wo normalerweise die Musiklehrerin steht, stehen auf der kleinen Bühne im Musikraum die vier Sänger und die Sängerin des Calmus Ensembles (...) Mehr als 55 Dritt- und Viertklässler des Friedensschule sitzen vor ihnen auf dem Boden. Mit gespitzten Ohren hören sie den Künstlern zu – und lernen kinderleicht Musik kennen.

 

Strecken, Schulterkreiseln, Hüpfen. (...) Den Schülern bereitet die Aufgabe sichtlich Spaß – denn sie ist ebenso kindgerecht verpackt wie eine weitere Übung (...)

 

Die Leipziger Musiker kennen viele solcher Übungen, denn Nachwuchsförderung gehört zu ihrem Alltag. Regelmäßig leiten sie Unterrichtsstunden und Workshops. Dabei vermitteln sie auf einfache Weise Grundwissen über Musik und Stimmbildung.