Konzertagentur_Header
Konzertagentur_Wasserzeichen
Calmus Ensemble
Badische Zeitung, 26. Oktober 2021 // Karin Steinebrunner
Stippvisite durch 1000 Jahre Vokalmusik

Wahre Beifallsstürme begleiteten den Auftritt des Calmus-Ensembles im Dom. Die fünf Gesangssolisten aus Leipzig, ergänzt durch Bernhard Marx an der Orgel, hatten nicht nur mit ihrer Stippvisite durch 1000 Jahre Vokalmusik ein grandioses Programm zusammengestellt, ihre umwerfende Homogenität und Klangsensibilität ließen so manchem Zuhörer vermutlich mehr als einmal einen wohlig leisen Schauer über den Rücken laufen.


» Originalquelle
Main Post, 19. September 2021 // Jutta Schwegler
Calmus-Ensemble in Castell: Hochkultur auf feinstem Niveau

Das Ensemble zog mit einem gregorianischen Kyrie in die Kirche ein und sofort blühte der charakteristische, feine Klang der Gruppe auf. Fast unglaublich war das, was das Ensemble bot: ein Klang, der sich in der – sehr trockenen – Akustik der Kirche mühelos aufschwang, im äußersten Piano und starken Forte gleichmäßig homogen ist, feinste Ziselierungen durchsichtig macht und quasi aus dem Nichts entsteht. Grandios, wie das Ensemble Johann Sebastian Bachs Motette "Lobet den Herren" interpretierte, in schnellem Tempo, zum Großteil pianissimo und so klar und durchscheinend, wie man sie selten hört.

Leipziger Volkszeitung, 05. Juli 2021 // Katharina Stark
Hintergründig melancholisch: Grandioser Abschluss der Jüdischen Woche

Und in diesem Moment schnurrt der weite Saal auf den kleinen Raum zusammen, den die fünf Sängerinnen und Sänger physisch einnehmen, in dem sie den Klang kreieren und so losschicken, dass er sich wie unsichtbarer Kaschmir um die Zuhörenden legt. Wie in einem fast vergessenen Traum lassen Sopranistin Anja Pöche und Altistin Maria Kalmbach ihre grundverschiedenen und doch so kompatiblen Stimmen aufsteigen, umhüllt von den Männerstimmen (...) Ein Klang ohne Anfang, ohne Ende, getragen von Schwermut und Schönheit.

Schwäbisches Tagblatt, 22. Mai 2021 // Achim Stricker
Lamento in Corona-Moll

Über »MOSAIK – 41 Statements zur Coronazeit«


Das Leipziger Quintett (...) erweist sich wieder einmal als Spezialisten-Ensemble für vokale Herausforderungen. Ein äußerst homogener, luftig körperloser Klang – höchste Präzisionskunst.

Witzenhäuser Zeitung, 20. Juni 2019 // Chris Cortis
Stimmen wie von einem anderen Stern

Die Sangeskünstler als eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands imponierten mit blitzsauberer Intonation und Artikulation, Einsätzen, wie ein Schweizer Uhrwerk präziser nicht sein kann, und jeder für sich mit einer wundervollen Klangfarbe.

Leipziger Volkszeitung, 17. Juni 2019 // Katharina Stork
Festkonzert „500 Jahre Leipziger Disputation“ in der Thomaskirche

Atemberaubend und unerwartet ist, was die beiden Ensembles da aus der Akustik der Thomaskirche herausholen. (...) Die Anfangsstücke „Et ecce terrae motus“ und das Kyrie aus Brumels Missa dringen noch auf die Einigkeit der insgesamt zwölf Sänger, die sich bemerkenswert mühelos zusammentun und engelsgleiche Harmonien in die Höhen der Kirche schicken.


» Originalquelle
Waiblinger Kreiszeitung, 4. Juni 2019 // Keziban Bitek
Unterricht mit Profi-Musikern

Musikunterricht mal anders: Wo normalerweise die Musiklehrerin steht, stehen auf der kleinen Bühne im Musikraum die vier Sänger und die Sängerin des Calmus Ensembles (...) Mehr als 55 Dritt- und Viertklässler des Friedensschule sitzen vor ihnen auf dem Boden. Mit gespitzten Ohren hören sie den Künstlern zu – und lernen kinderleicht Musik kennen.

 

Strecken, Schulterkreiseln, Hüpfen. (...) Den Schülern bereitet die Aufgabe sichtlich Spaß – denn sie ist ebenso kindgerecht verpackt wie eine weitere Übung (...)

 

Die Leipziger Musiker kennen viele solcher Übungen, denn Nachwuchsförderung gehört zu ihrem Alltag. Regelmäßig leiten sie Unterrichtsstunden und Workshops. Dabei vermitteln sie auf einfache Weise Grundwissen über Musik und Stimmbildung.

Main-Spitze, 14. Mai 2019 // Oliver Haug
Mischung findet großen Anklang

Nicht nur Ausgewogenheit und Stimmfülle der Gruppe war bemerkenswert, sondern gerade auch ihre Artikulation, die glasklar war. (...) Kein Blick in die am Eingang bereitgestellte Broschüre war nötig, um den Text zu verstehen (...)

Ob mit sakraler oder weltlicher Musik, aus England, Russland oder Südafrika: Das Calmus Ensemble überzeugte das Publikum mit Leichtigkeit und hielt sein Versprechen eines höchst abwechslungsreichen Programms.

Schwarzwälder Bote, 23. Okt. 2018 // Maria Kosowska-Németh
Unentwegt schwerelos und freudig

Den Auftritt des Leipziger Vokalensembles Calmus begleiteten abwechselnd die totale, atemlose Stille oder unkontrollierte Beifallsstürme. Eine andere Option, seine Wertschätzung für die Gesangskunst des weltbekannten Quintetts auszudrücken, fand das Publikum im Altensteiger Bürgersaal nicht.

 

(...) Der Zauber schlich sich auf leisen Sohlen hinein, da die Klänge zunächst aus dem Foyer ankamen und geradezu sphärisch, wie eine von der Realität gelöste Sinnestäuschung wirkten. Dann verzweigte sich das tadellose Unisono in fünf Stimmen, die nach subtilen Abwandlungen in Akkorde übergingen. Und um diese rankte sich der goldene Sopran-Faden empor.
Unentwegt schwerelos und freudig nahm das Quintett auch die Hürden der verzwickten, stellenweise perfid schwierigen Harmonie, mit der die Tonkunst-Größen wie John Rutter oder Gustav Holst die Lieder ausstatteten.

 

(...) Erst nach mehrmaligen Rufen kamen die Sänger zurück, um sich mit "Der Mond ist aufgegangen" zu verabschieden. Wieder Mal verstummte der Saal, erst nach sekundenlanger Stille ertönte der Beifall wieder und befreite das Publikum von Fesseln des Meisterkonzert-Zauberbanns.