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Calmus Ensemble
Südwest-Presse, 29. Okt. 2018 // Burkhard Schäfer
Ergreifend tönende Gebete

Dass dem Calmus Ensemble zurecht ein hervorragender Ruf vorauseilt, sollte sich im Ulmer Münster auf denkbar schönste Weise beweisen. (...) Die Musiker sind nicht nur berühmt für ihre hoch kultivierte Stimmkunst, sondern auch für die außergewöhnlichen Programme, mit denen sie ihr Publikum immer wieder überraschen und beglücken.

 

(...) Josef Gabriel Rheinberger, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Heinrich Schütz und John Tavener (...) - ein buchstäblich epochales Wechselgespräch, in das die Musiker die Komponisten und ihre vertonten Gebete miteinander brachten und so die Unterschiede, vor allem aber auch Gemeinsamkeiten über alle Konfessions- und Ländergrenzen hinweg ganz neu erfahrbar machten.

 

(...) Das Konzept des Abends ging auf eine grandiose, fast überwältigende Weise auf. Mit den beiden glänzend dargebotenen Zugaben – unter anderem „Der Mond ist aufgegangen“ – schlug das Ensemble ganz andere Töne an. Der schier nicht enden wollende Schlussapplaus war hoch verdient.

Schwarzwälder Bote, 23. Okt. 2018 // Maria Kosowska-Németh
Unentwegt schwerelos und freudig

Den Auftritt des Leipziger Vokalensembles Calmus begleiteten abwechselnd die totale, atemlose Stille oder unkontrollierte Beifallsstürme. Eine andere Option, seine Wertschätzung für die Gesangskunst des weltbekannten Quintetts auszudrücken, fand das Publikum im Altensteiger Bürgersaal nicht.

 

(...) Der Zauber schlich sich auf leisen Sohlen hinein, da die Klänge zunächst aus dem Foyer ankamen und geradezu sphärisch, wie eine von der Realität gelöste Sinnestäuschung wirkten. Dann verzweigte sich das tadellose Unisono in fünf Stimmen, die nach subtilen Abwandlungen in Akkorde übergingen. Und um diese rankte sich der goldene Sopran-Faden empor.
Unentwegt schwerelos und freudig nahm das Quintett auch die Hürden der verzwickten, stellenweise perfid schwierigen Harmonie, mit der die Tonkunst-Größen wie John Rutter oder Gustav Holst die Lieder ausstatteten.

 

(...) Erst nach mehrmaligen Rufen kamen die Sänger zurück, um sich mit "Der Mond ist aufgegangen" zu verabschieden. Wieder Mal verstummte der Saal, erst nach sekundenlanger Stille ertönte der Beifall wieder und befreite das Publikum von Fesseln des Meisterkonzert-Zauberbanns.

Allgemein Zeitung, 15. August 2018 // Marianne Hoffmann
Beeindruckend

(...) Danach gibt es bei den Zuschauern kein Halten mehr, tosender Applaus, stehend, Begeisterungsrufe, natürlich zwei Zugaben, und man hat das Gefühl, dass keiner die Kirche verlassen mag. (...)

Schwäbische Zeitung, 14. August 2018 // Christel Voith
Stiller, kontemplativer Ausklang der Sommerkonzerte

(...) Stimmen, die einen mitnehmen in eine andere Welt, ob sie zusammen am Altar singen oder wie bei Arvo Pärts "Da pacem, Domine" den ganzen Kirchenraum einnehmen.

(...) Jeder ist hier ein vorzüglicher Solist, doch was zählt, ist das Miteinander, der betörende Zusammenklang.

(...) Mit Bruckners Motette "Locus iste" ging das kontemplative Konzert zu Ende, das auf eine Wiederkehr des Ensembles hoffen läßt.


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Oberhessische Presse, 13. August 2018 // Beatrix Achinger
Publikum feiert Vokal-Ensemble

Vor ausverkauftem Fürstensaal sang das Ensemble Calmus mitreißende Shakespeare-Vertonungen.

(...) Am Ende stehen fast alle Zuhörer, jubeln, und im Fürstensaal des Landgrafenschlosses scheint ihr Applaus nicht enden zu wollen. (...) Doch der fulminante Beifall, der ein mitreißendes Vergnügen durch ein einfallsreich konzipiertes Programm, präzisen und doch springlebendigen Gesang und eine gehörige Prise Witz belohnt, entlockte dem Ensemble zwei Zugaben.

Cellesche Zeitung, 11. Jun 2018 // Reinald Hanke
Gesangskunst in Vollendeung

Calmus Ensemble fasziniert mit stimmlichen Feinheiten in Lobetalkirche

Süddeutsche Zeitung, 30. Jan. 2018 // Klaus Mohr
Zeiten und Stile - Liederabend im Brucker Stadtsaal

Es ist faszinierend, wie wandlungsfähig und flexibel die menschliche Stimme sein kann. Genau das stellten die fünf Musiker mit ihrem Programm "Landmarks" unter Beweis. (...)

Das Programm war insofern ein gut ausbalancierter Streifzug durch hörenswerte Vokalmusik. [Die erste Hälfte überzeugte durch] sehr intimen, kammermusikalisch schlanken Klang [und] profund-substanzreiche Klangtiefe". (...)

 

Mit Popsongs ist ein Publikum leicht zu begeistern. Die Arrangements hatten jedoch Qualität und das Calmus Ensemble entwickelte dafür eine chamäleonartige Klangflexibilität (...)

 

Schließlich war das Publikum vollends den Sängern verfallen, die sich noch mit einer Zugabe bedankten.


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Passauer Neue Presse, 22. Jan. 2018 // Hans-Udo Kreuels
Meisterliche Vokalkunst: Calmus-Ensemble mit „landmarks“- eine Klasse für sich

Das Calmus-Ensemble (…) übertraf vor allem mit Leichtigkeit, Können, Vielfalt und Humor alle gängigen Erwartungen. Eine Dame (Anja Pöche) und vier Herren (Sebastian Krause, Tobias Pöche, Ludwig Böhme und Manuel Helmeke) schafften es, das zahlreiche Publikum mit einnehmenden Darbietungen, ganz gleich welcher Stilrichtung, in den Bann zu ziehen. Die Grenzlinie zwischen ernster und unterhaltender Musik schien im besten Sinne aufgehoben.  

New York Times, 13. Dez. 2017 // James R. Oestereich,
Luthers Lieder unter den besten 25 CD des Jahres 2017!

‘LUTHER COLLAGE Calmus Ensemble (Carus-Verlag). Collage indeed. This excellent German vocal quintet presents seven of Martin Luther’s chorales in many versions, typically changing composers from one verse to the next. Those composers include some from Luther’s time and some from our time, and instrumental chorale preludes appear in Swingle Singers-like vocalise, without the insistent perkiness. J.R.O.


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Concerti, 31. August 2017 // Christian Schmidt
Blind gehört Calmus Ensemble - "Wie ein Marmeladenbrot”

Das Leipziger Calmus Ensemble hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass es erfährt, wer singt.

 

Im Interview stellen sich Bariton Ludwig Böhme und Tenor Tobias Pöche mit großem Vergnügen ausgefallener Vokalmusik.


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