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Helsinki Baroque Orchestra - Ltg. Aapo Häkkinen
Orpheus, Mai/Juni 2018 // Nastasia Tietze, 1. März 2018
Historie vorm Bluescreen Ehrenhafte Wiederbelebung einer 200 Jahre alten Koželuch-Oper

(…) Die Premiere von »Gustav Wasa« Anfang März in Helsinki ist keine gewöhnliche. Es liegt eine Spannung in der Luft, die sonst nur Urauführungen mit sich bringen. Eine Auf­regung vor dem Unbekannten, Ungehörten, auch wenn es in diesem Fall gar keine neue, sondern alte Musik ist. Mehr als 200 Jahre schlummerte die Partitur Leopold Koželuchs in der Bibliothek des Prager Konservatoriums. Mit sympathischer Zurückhaltung und zu­ gleich elektrisierender Energie leitet Aapo Häkkinen das fulminante Helsinki Baroque Orchestra und den Helsinki Kammerchor. (…) Die­ses Ensemble spielt in der ersten Liga der europäischen »Alte Musik«-Orchester. Sie interpretieren Koželuchs Mu­sik derartig interessant, gestalten die dramatischen Rezi­tative farbenreich, impulsiv und zugleich absolut präzise, dass man sich nur wundern kann, warum diese Musik 200 Jahre auf ihre Wiederentdeckung warten musste.

Diapason, Januar 2018
Diapason d'Or für Bach, Cembalokonzerte Vol. 3!

Wir freuen uns mit HeBO und gratulieren zu einem weiteren Diapason d'Or!

"Qui devinerait, à l’aveugle, que l’« orchestre » ne compte que quatre archets ? Il faut dire que Hantaï et Häkkinen, sur deux grands clavecins allemands, font un divin raffut !"

Wer würde blind erraten, dass das "Orchester" nur vier Bögen hat? Und es muss gesagt werden, dass Hantai und Häkkinen, auf zwei großen deutschen Cembali, ein göttliches Spektakel machen!

Donaukurier, 21. Mai 2017 // Jesko Schulze-Reimpell
Wenn Töne töten könnten

Star des Abends war diesmal ganz gewiss nicht nur die wunderbare Mozart-Sängerin Karthäuser, sondern auch das Orchester und natürlich René Jacobs (…).

 

Über Beethovens 1. Sinfonie heißt es weiter:

Jacobs setzte tatsächlich mit aller Konsequenz die (immer wieder als unspielbar bezeichneten) Metronom-Angaben Beethovens durch. Mit überraschender Wirkung: Die schnellen Sätze rauschten fast italienisch rossinihaft daher. Den zweiten Satz konnte man mit dem besten Willen nicht mehr als langsam bezeichnen. Und das Finale entwickelte einen kecken Humor. Vor allem aber machten die Helsinkier Musiker ihre Sache hervorragend, selbst die höllisch schnellen Sechzehntel-Läufe im Stakkato kamen wie geölt daher. Beethoven mit Vollgas, man wünschte sich, noch viel mehr davon von René Jacobs zu hören.

» Originalquelle
Rhein-Neckar-Zeitung, 18. Mai 2016 // Nike Luber
Helsinki Baroque Orchestra bei den Schwetzinger Festspielen

Unter der Leitung des Cembalisten Aapo Häkkinen legte das Orchester eine liebevoll ausgefeilte Wiedergabe seiner (Anm.: Joseph Martin Kraus) c-Moll-Sinfonie vor. In zartem, transparenten Spiel unterstrich das kleine Orchester den elegischen Ausdruck der Sätze. … Der Abend hatte aber noch das Werk eines weiteren früh verstobenen Genies im Programm: die vierte Sinfonie von Franz Schubert. … eine authentische Atmosphäre …

Dolomiten, 28. Januar 2015 // C. F. Pichler
Endlos ausgekostete Momente im Kursaal

In Meran wurde mit dem Konzert das 25jährige Jubiläum der Reihe Musik Meran gefeiert.

Aus dem Saal leuchten die Augen aller bei tosendem Jubel - so was hat es noch nie gegeben - für ein Konzert das pathetisch gesprochen (...) zum Besten gehörte, was je bei Musik Meran zu hören war.

Die neue Südtiroler Tageszeitung , 28. Januar 2015 // Heinrich Schwazer
Aufgestörte Seelen

Mit Jubel und stehenden Ovationen wurden Lezhneva, Sinkovsky und das Helsinki Baroque Orchestra gefeiert. Drei Zugaben waren dem Publikum vergönnt. (...) Viele im bis auf den letzten Stuhl besetzten Kurhaus wären wohl am liebsten ewig sitzen geblieben.

Westfälischer Anzeiger , 23. Januar 2015 // Bianca Stücker
Barocke Pracht und Virtuosität

Das Orchester erreichte einen plastischen, transparenten Klang voller Wärme, der Raum gab für lebendige Nuancierungen und Artikulationen. (...)
Lezhneva, Sinkovsky und das Orchester mit seinem künstlerischen Leiter Aapo Häkkinen am Cembalo schufen einen Klang, der die größtmögliche Genauigkeit im Zusammenspiel mit einer intensiven Lebendigkeit und schwereloser Leichtigkeit anreicherte. Auf diese Weise wurde eine Musik hörbar, die historische Authentizität vermittelte und durch ihre Präsenz gleichermaßen deutlich im Hier und Jetzt verankert war.