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Katarzyna Myćka, Marimba
Pforzheimer Zeitung, 15. Juni 2021 // Eckhard Uhlig
Anrührende, stimmungsvolle Klangbotschaften

Myćka und Moya verwandelten den Variationen-Zyklus in anrührende Klänge aus Glocken und Samt. (...) Mit unglaublich flinker Handarbeit entfalteten die Künstler das faszinierend vielstimmige Laufwerk, Haltetöne und sanfte Melodiebögen. Dabei modellierten sie die Linien durchaus auch eigenwillig, mal mit rasant wirbelnder Schlagfrequenz, mal den weit schwingenden Nachhall auskostend. Neben den draufgängerisch-wirkungsmächtigen waren bezaubernd weiche, ganz leise und breit ausgezogene Passagen zu hören. Nicht die knallige Schlaghärte war Trumpf, sondern das warm leuchtende Ineinanderschwingen sensibel zarter Klangnuancen und dynamischer Kontraste.

Schweriner Volkszeitung, 10. September 2020 // Christoph Forsthoff
Ein Fest der Streicher

über Emmanuel Séjournés Konzert für Marimbaphon und Streichorchester mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin:


(...) Solistin Katarzyna Mycka wusste die virtuosen Parts in den Solokadenzen ebenso brillant und bravourös mit zupackender Schlegelartistik auszukosten wie die lyrischen, zärtlich aus ihren Hölzern herauszustreicheln.

Schwarzwälder Bote, 13. August 2019 // Wilfried Groh
Die Instrumente halten elegante Zwiesprache

Katarzyna Mycka am Marimbaphon und Jens Wollenschläger an der Orgel erwiesen sich als hervorragende Interpreten. Eine der wenigen Originalwerke für diese Instrumentenkombination stand als Letztes auch auf dem Programm. "Entre nous" von Kai Johannsen (...) sie konnte dabei ihre perfekte Anschlagtechnik, ihre rhythmische Präzision und ihre höchst virtuose Geläufigkeit unter Beweis stellen.


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Kreisbote Füssen, 5. September 2018
Elefantentanz und Schildkrötenballett

Katarzyna Mycka-Marimbaquartett und Sprecher Hitzelberger überzeugen bei Familienkonzert ("Karneval der Tiere")


(...) Damit setzten die vier Musiker das laut Hitzelberger "größte Ereignis der Welt", zu dem alle Tiere jedes Jahr irgendwo zusammenkommen, in brillanter Weise klanglich um. So ließen sie sehr gekonnt sowohl ein Schildkrötenballett als auch einen Elefantentanz, den traurigen Gesang eines Esels, das graziöse Schwimmen eines Schwans und einen Kuckuck in Tönen vor dem inneren Auge erscheinen...

Allgäuer Zeitung, 3. September 2018 // Markus Noichl
Mit Marimbas in ein Labyrinth an Tönen

Wie würden nach der Pause Johann Sebastian Bachs "Goldberg Variationen", ursprünglich für ein Tasteninstrument komponiert, auf zwei Marimbas wirken? (...) Wie sich die Virtuosen (mit manchmal drei Schlägeln in jeder Hand!) im Overkill der Noten orientierten, wie sie lange Noten durch ein Tremolo atmend ließen (wie auf einem Blasinstrument), wie sie mit tänzerischen, geschmeidigen Bewegungen, manchmal wie Panther, manchmal wie Elfen, diese eigentlich für einen Akteur gedachte Tongeflecht zusammenpuzzelten, das war Akrobatik pur. Unglaublich die rasende Geschwindigkeit. (...) Es war spannend, dieses epochale Werk (angeblich als Einschlafhilfe für einen Adeligen komponiert) einmal in dieser Fassung kennenzulernen.