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Singer Pur
Süddeutsche Zeitung, 10. August 2020 // Andreas Meixner
Klingendes Lebenszeichen

Der Adlersberg hat in den vergangenen Jahrhunderten vieles mitgemacht. (...) Und auch die "Singer Pur Tage" trotzen in ihrer zweiten Auflage den widrigen Umständen der anhaltenden Epidemie und reduzieren sich auf das Wesentliche: die Musik. (...) Nur drei konzentrierte Konzertmomente unter dem Titel "Música Ibérica", mit Musik aus dem spanisch-portugiesischen Kulturraum.

 

(...) Lebensfreude, Tod und Leid stehen in der iberischen Musik auf Tuchfühlung. Wenn sich die Dissonanzen in Vicente Lusitanos "Heu me, Domine" fast unlösbar verschränken, dann lässt dieser klagende Ruf nach Erlösung niemanden kalt, auch nicht nach fast 500 Jahren. Lange anhaltende Stille am Ende, niemand möchte diese Kontemplation brechen.


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Chorzeit, Nr. 68, Februar 2020 // Friedegard Hürter
CD-Besprechung: Horizons

Mit ihrem unverwechselbaren Ensemblesound präsentieren Singer Pur auf "Horizons" geisterfüllte Vokalmusik in klangschönster Ausprägung – eine Mischung aus Fremdem und Vertrautem, die neugierig macht, bewegt und inspiriert.

 

Ensembleklang 5/5 | Interpretation 5/5

Mittelbayerische Zeitung, 22. September 2019 // Andreas Meixner
Grenzenlose Gesangskultur

Singer Pur präsentieren ihre neue CD "Horizons"

 

(...) Es ist die hohe Kunst von Singer Pur, die große stilistische Spreizung von Musik, die oft unterschiedlicher nicht sein könnte, zu einem ganzheitlichen Hörerlebnis zusammenzuführen. Sprachgrenzen spielen keine Rolle, „Geist-Erfülltes“ ist übergeordnet und frei. Singer Pur vernetzt die Musik mit seinem unverwechselbaren Stil, auch in ganz fremden Klangwelten ist die Handschrift deutlich erkennbar. Sicher ist, dass die Musik von Singer Pur schon längst vom Geist der völligen Freiheit durchdrungen und zum Leuchtturm für die Grenzenlosigkeit von Kunst und Kultur geworden ist. Und das ist die eigentliche Botschaft ihres wunderbaren Gesangs.


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Kreis-Anzeiger, 30. Juli 2019 // Christine Ostheim
Singer Pur lässt Schottener Konzertbesucher höchste Klangkultur erleben

In den einzelnen Musikstücken von Singer Pur erleben die Konzertbesucher die ausdrucksstarke gesangliche Perfektion des Ensembles. Ob Wechselgesänge, solistische Einlagen, dynamische Verschiebungen oder Tempoveränderungen, die Sopranistin und ihre männlichen Kollegen sind stets aufeinander eingestimmt und vermitteln mit absoluter Klangreinheit den besonderen Charakter der Lieder, sei es Trauer, Besinnlichkeit, Ruhe, Tragik, aber auch Frohsinn, Freude oder Rebellion.

 

(...) Singer Pur - bis zum Schluss beeindruckend, variationsreich und brillant.


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Fränkischer Anzeiger/nordbayern.de, 3. Juli 2019
Außergewöhnliches Fest für Auge und Ohr

Lupenreine Intonation, traumhafte Interaktion, d.h. Abstimmung untereinander und absolute rhythmische Präzision und Artikulation bildeten die breite Basis eines perfekten Vokalklangs. Zu den einzelnen Werken wurden per Leinwand berühmte Bilder wie z. B. die "Venus" von Sandro Botticelli oder "Im Aosta­tal" von William Turner gezeigt, Bilder, die inhaltlich mit den Texten der Gesänge abgestimmt waren. Musik und Bildende Kunst beflügelten sich gegenseitig und steigerten die Imagination.


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Süddeutsche Zeitung, 20. Mai 2019 // Paul Schäufele
Malerische Musik

Das A-cappella-Ensemble "Singer Pur" lässt zu Meisterwerken der Gemäldekunst Madrigale, Renaissance-Gesang und Zeitgenössisches bis hin zu Sting erklingen

 

(...) Mit George Gershwins Evergreen "Summertime" aus "Porgy and Bess" erzeugen die sechs Vokalisten die Atmosphäre schwüler Arbeitstage auf dem Feld, bevor mit "Liquid Days" von Philip Glass populär gewordene Minimal Music erklingt. Ein Gemälde von Piet Mondrian ergänzt die auf schlichten Akkordwiederholungen aufgebaute Komposition, die in ihrer harmonischen Blockhaftigkeit stellenweise nach Orgel klingt.

 

(...) Für die ausgewählten Volksliedbearbeitungen (zum größten Teil von Johannes Brahms) bieten die im Bühnenhintergrund zu sehenden Bilder eine Bereicherung. Die harmonisch von Brahms aufgewerteten Melodien erhalten so noch eine zusätzliche Deutungsebene, reichen tiefer.

 

(...) Was aber auch den letzten noch von der Sinnhaftigkeit des neuen Konzepts überzeugt haben dürfte, ist die Nebeneinanderstellung von Ferdinand Hodlers "Blick in die Unendlichkeit" und Stings Protestsong "They dance alone". Bild, Text und Ton greifen hier so gelungen ineinander, dass es nicht verwundern würde, wenn die fünf Schönen mit den traurigen Augen auf Hodlers Bild anfingen, sich aus dem Gemälde zu tanzen.


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Südwest Presse Online, 6. Juli 2018 // Sabine Ackermann
Meisterkonzert mit "Singer Pur" in Göppingen

Herausragende Qualitäten von Singer Pur sind neben Aussprache, der Intonierung von hell-timbriert über klar-leuchtend bis dunkel-füllig ohne Zweifel die exakten Einsätze und Abschlüsse. Erstaunlich, dass dies ohne Mikrofon funktioniert – sogar die leisen, fast flüsternden Passagen sind bis in die hintersten Reihen gut zu hören. Mit scheinbar müheloser Abgeklärtheit, famosem Stimmklang und perfekter Homogenität und Klangreinheit lassen die sechs Sänger das Publikum während der Darbietungen kaum atmen.


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Amberger Zeitung, 16. Dez. 2017 // Peter K. Donhauser
.. in vollständiger Klangpracht!

Zeit, die hervorragenden Qualitäten der „Singer Pur“ zu würdigen: Intonation, Aussprache, das Spiel mit individuellem wie homogenem Stimmklang, alles ist vom Feinsten. Die Stärke ihres Ausdruck liegt eher auf der introvertierten Seite, ein Traum die Pianissimo-Passagen. Marcus Schmidl möchte man für die Tiefen eine bass-freundlichere Akustik herbei hexen. Drei Tenor-Klangfarben: Manuel Warwitz dunkel und feiern. füllig, Rüdiger Ballhorn hell timbriert, Markus Zapp manchmal strahlend wie ein Counter, perfekt abgestimmt im Duo mit der dezent leuchtenden souveränen Sopranistin Claudia Reinhard.

Erlanger Nachrichten, 4. Nov. 2017 // Sabine Kreimendahl
Von überirdischer Reinheit

Es ist „geisterfüllte Vokalmusik aus verschiedenen Kulturen“, die das hochkarätige Ensemble in einem hochdiffizilen, intellektuell anspruchsvollen Programm begeisternd, vollendet vorführt, den Kirchenraum damit beseelt. (…) Die Mehrchörigkeit, die Musiksprache eines Gabrieli bereitet in der von Singer Pur bekannten Luzidität, kristallklarer Perfektion, Gänsehaut. (…) Chromatische mit vielfältigen Reibungen, ostinatem Bass uns extremen Anforderungen für die einzige Frauenstimme von Singer Pur ist Ivan Moodys „Lamentation of the Virgin“. Claudia Reinhards Sopran ist von überirdischer Reinheit und Mühelosigkeit.