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New York Polyphony
klassik.com, 5. April 2021 // Dr. Matthias Lange
CD-Besprechung: And the sun darkened

Luxusklang zur Passionszeit


(...) Dafür sind natürlich in allererster Linie die vier Herrn von New York Polyphony selbst verantwortlich (...) Zusammen sind sie unverkennbar und edel im Klang, dank hervorragenden Profils der Einzelstimmen (...) In jeden Satz, in jeden Stil bringen die vier Vokalisten ihr enormes Potenzial ein. Ergebnis ist ein rundum harmonischer, kompletter Klang, der keinen Vergleich zu scheuen braucht und in allen relevanten Parametern ohne Makel ist.

 

(...) Mit New York Polyphony ist in diesem feinen Passionsprogramm ein echtes Luxusensemble zu erleben: Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Formation mit einem steilen Aufstieg eindrucksvoll in der allerersten Reihe klein besetzter Vokalensembles in diesem Repertoire etabliert. Diese klug programmierte Platte für die Passionszeit bietet eine mehr als schöne Alternative zum vertrauten Kanon

 

Interpretation 5/5 | Klangqualität 5/5 | Repertoirewert 4/5 | Booklet 4/5


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Fono Forum, 03/20 // Marcus Stäbler
CD-Besprechung: Lamentationes

Dieses Produkt ist eine Entdeckung. (...)

Das vierköpfige Ensemble, hierzulande kaum bekannt, singt mit der Klangkultur, Balance und Intonationsreinheit eines Top-Ensembles und spürt der Ausdruckskraft der Werke sensibel nach.

 

Musik 4,5/5 | Klang 5/5

Klassik heute, 17. Januar 2020 // Detmar Huchting
CD-Besprechung: Francisco de Peñalosa – Lamentationes

Das aus vier Sängern bestehende Ensemble New York Polyphony interpretiert die Stücke dieser SACD mit bemerkenswertem Einfühlungsvermögen in ihre subtile Struktur und in makellos reinem Klang, der dem Zuhörer staunende Bewunderung abnötigt. Dank einer ebenbürtigen Aufnahmetechnik erklingt die komplexe Musik dieser CD, die von der Meisterschaft ihrer Komponisten ebenso Zeugnis ablegt wie von deren Verankerung in die nobelsten Traditionen der europäischen musikalischen Tradition, in beispielloser Perfektion.

 

Künstlerische Qualität 10/10 | Klangqualität 10/10 | Gesamteindruck 10/10


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Schwäbische Zeitung, 26. März 2019 // Cornelia Addicks
Musikalische Widersprüche elegant vereint

Die überlieferte Form der katholischen Messe und die Überzeugungen von Charles Darwin kombinierte das Quartett in einer Komposition von Gregory W. Brown. Vor zwei Jahren hatte der 44-Jährige, der auch als Arrangeur für das Quartett tätig ist, die harmonischen und kompositorischen Konventionen der Messe – vom Inroitus über das Gloria bis zum Agnus Dei – mit Texten aus Werken wie „The Descent of Man“ und aus Briefen Darwins verbunden. Die Textauswahl hatte Craig Phillips vorgenommen, der hervorragende Bass-Bariton des Ensembles. Forderungen wie „Mögen die Stärksten überleben“ und Beschreibungen des Menschen, der, „wenngleich mit gottgleichem Intellekt gesegnet, immer den Stempel der niederen körperlichen Herkunft trägt“ prallen hier auf Formeln eines Glaubens, der Darwins Thesen diametral gegenübersteht. (...)

Dass die Vier nicht nur tiefernster Musik verhaftet sind, zeigten sie bei dem charmanten Ständchen „Sérénade d'hiver“ von Camille Saint-Saëns aus dem Jahr 1867. In perfektem Französisch stellten sie sich dabei als „gentils hommes“ vor, die den Seelen der Angebeteten Plaisir bringen möchten. (…) Lupenrein war auch die deutsche Aussprache der vier Sänger: Die Hürden der für Ausländer so verzwickten Umlaute bezwangen sie ebenso souverän wie die Tücken deutscher Liedtexte (…)

Nur eine Zugabe gönnte das Quartett dem Tuttlinger Publikum nach dem langanhaltenden Schlussapplaus: den amerikanischen Folksong „Hard times no more“ aus dem 19. Jahrhundert.


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Hessische Allgemeine, 28. Juli 2018 // Johannes Mundry
Verschmolzen - A-cappella-Quartett "New York Polyphony" beim Kultursommer

Kompromisslos klassisch. (...) keinerlei Zeichen von Annäherung an das, was man als Publikumsgeschmack annimmt. Und das war auch nicht nötig, denn schon mit dem ersten Stück (...) war die Faszination des A-cappella-Gesangs auf höchstem Niveau da. (...) Eigentlich war jede Nummer ein Höhepunkt.

Allgemeine Zeitung, 27. Juli 2018 // Jan-Geert Wolff
Töne voller Spannung: „New York Polyphony“ zu Gast in St. Ignaz in Mainz
Und bei jedem Stück ist es wie bei einer gerade angeschlagenen Stimmgabel, bei der der Ton unmittelbar in Schwingung gerät: Auch hier ist von der ersten Note eine Spannung zu spüren – zu hören indes kaum, denn der Gesang von „New York Polyphony“ wirkt vollkommen gelöst, wie selbstverständlich. (…)

 

Countertenor Geoffrey Williams, Tenor Steven C. Wilson, Bariton Christopher Herbert und Bass Craig Phillips verfügen bereits jeder für sich genommen über ein wundervoll anzuhörendes Organ – wenn sich die Stimmen dieser Herren jedoch zum gemeinsamen Klang finden, entsteht schlicht Großartiges. Und ganz nebenbei auch eine Lehrstunde im Ensemblegesang: Keiner drängt sich in den Vordergrund, es sei denn, die Komposition verlangt es von ihm. Unglaublich energiegeladen steht der Ton im für diese Musik perfekt gewählten Kirchenraum von St. Ignaz und man darf erleben, wie unglaublich schön allein eine so derart sauber intonierte Oktave klingen kann.

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Pforzheimer Zeitung, 15. Mai 2018 // Ekkehard Uhlig
Meditieren mit Musik

Am besten schließt man die Augen und überlässt sich den fließenden Linien des Gesngs – jedenfalls dann, wenn das Vokalquartett New York Poyphony … Marienlieder und biblische Textvertonungen aus Mittelalter und Renaissance interpretiert.

Mittel Bayerische Zeitung, 26. Mai 2015 // Andreas Meixner
Perfektion aus der Neuen Welt

Den vier Sängern der New York Polyphony gelingt in der Minoritenkirche eine Sternstunde der diesjährigen Tage Alter Musik.


Können vier Männer unter dem Namen New York Polyphony eine lupenreine und stilechte Interpretation altpolyphoner Vokalmusik bieten? Sie können. (...) Craig Phillips (Bass) und Christopher Dylan Herbert (Bariton) grundieren kraftvoll, bleiben aber im gemeinsamen Puls mit Geoffrey Williams (Countertenor) und Steven Caldicott Wilson (Tenor) flexibel und schlank in der Phrasierung. (...) Nie zu laut oder zu statisch (...) Alte Vokalmusik in Perfektion – aus New York!


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